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Kulturforum Tarmstedt zeigt „Roadmovies – Hauptsache unterwegs“

Drei Kinotermine im November in der Bücherei Tarmstedt und im Bürgerkino Wilstedt

„Roadmovies – Hauptsache unterwegs“ lautet der Titel der diesjährigen kleinen Filmreihe, die das Kulturforum Tarmstedt in Kooperation mit dem Wilstedter Bürgerkino im November veranstaltet.

Drei sehr unterschiedliche Filme nehmen die Zuschauer mit auf eine Reise, die mal tragisch-komisch, mal skurril-melancholisch oder verrückt und albern ist. So unterschiedlich wie die Filme sind auch die Fahrzeuge für die Reisen. Mal sind es Mofas, mal ist es ein Auto, mal die Eisenbahn.

Den Anfang macht am 10.11. der Film „Alles ist erleuchtet“ (USA, 2005) von Liev Schreiber. Der junge amerikanische Jude Jonathan (Elijah Wood), fanatischer Sammler von Erinnerungsstücken, begibt sich in der Ukraine auf die Suche nach seinen Wurzeln und dem verschwundenen Schtetl Trachimbrod. Gemeinsam mit seinem Reiseführer, einem alten Ukrainer, dessen dolmetschendem Enkel sowie einem Hund, macht sich Jonathan in einem klapprigen Auto auf die Reise in seine Vergangenheit. Eine tragikomische Odyssee mit wunderbarer Filmmusik.

Am 17.11. folgt der Film „Zugvögel – Einmal nach Inari“ (D, 1996) von Peter Lichtefeld. Der schüchterne Hannes (Joachim Król) hat ein bizarres Hobby: Bahnverbindungen. Auf dem Weg zum Internationalen Kursbuch-Wettbewerb in den nordfinnischen Ort Inari muss er nicht nur mit der Verfolgung durch die Polizei klarkommen, die ihn irrtümlich für den Mörder seines Chefs hält, sondern er verliebt sich auch noch in die spröde Finnin Sirpa. Die originelle Mischung aus Liebesgeschichte, Kriminalstory und Railroad-Movie ist melancholisch, die Figuren sind allesamt skurrile Außenseiter, aber zutiefst sympathisch. 

Den Abschluss macht am 21.11. im Bürgerkino Wilstedt (Am Brink 1) der Film „25 km/h“ (D, 2018) von Markus Goller. Die beiden Brüder Christian (Lars Eidinger) und Georg (Bjarne Mädel) begegnen sich nach Jahren auf der Beerdigung ihres Vaters wieder, streiten sich und vertragen sich bei einem Besäufnis. Im Alter von 15 Jahren wollten sie eine Mofa-Tour an die Ostsee machen, wozu es nie gekommen ist. Noch durch den Alkohol benebelt, brechen die Brüder spontan mit ihren zwei alten Mofas auf. „25 km/h“ ist ein urkomischer Film über zwei gegensätzliche Charaktere, die auf ihrer abenteuerlichen Reise verpassten Chancen nachjagen.